Vatikanmeldung von Juni 2006: Verbrauchende Embryonenforschung ist unmenschlich
Auch der Vatikan ist bestürzt über die Entscheidung des EU-Parlamentes, die so genannte verbrauchende Embryonenforschung zu fördern. Gegenüber Radio Vatikan äußerte sich nun der Bioethik-Fachmann des Heiligen Stuhles, Bischof Elio Sgreccia. Er ist Präsident der päpstlichen Akademie für das Leben: „Dieses Votum bleibt eine Entscheidung, die vom moralischen und zivilisatorischen Standpunkt aus negativ, ja sogar unmenschlich ist. Auf diese Art vergisst man, wie schwerwiegend die Tatsache des Experimentierens an einem lebendigen Wesen ist, das selbst kein Urteil abgeben kann und am Ende vernichtet wird. Wer das Prinzip der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens beschädige, setze ein schwerwiegendes Signal für Europa, so Sgreccia weiter. „Hiermit stehen die Anstrengungen gewisser Forschungszentralen am Ziel, die demonstrieren wollten, dass der Embryo kein menschliches Wesen mit voller Würde ist. Doch genau dieser Punkt zeigt den Bruch zwischen einer Moral, die die menschliche Natur respektiert, und einem Pflichtverletzenden Nützlichkeitsdenken. (rv)
eine kleine Auswahl von Links zu diesem Thema:
http://cloning.ch/cloning/embryo.html www.cloning.ch
www.materialstelle.de/ruwo1.shtml www.materialstelle.de
www.aerztezeitung.de/docs/2002/01/10/004a0801.asp www.aerztezeitung.de
www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/104_DAET/20Pressemitt/30Embryonen.html
www.bizeps.or.at/news.php?nr=6923 www.bizeps.or.at
www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/68209/ www.uni-protokolle.de
www.family-eu.org/images/Stammzellenforschung.pdf www.family-eu.org
www.solidaritaet.com/neuesol/2002/6/col.htm www.solidaritaet.com
Bush blockiert weitere Stammzellenforschung
Ergänzend sei erwähnt: Adulte Stammzellen und Stammzellen aus Nabelschnurblut verzeichnen bereits für 65 Krankheiten konkrete Therapieerfolge wie zum Beispiel für Leukämie, Osteoporose und die Sichelzellenkrankheit.